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Yupitergrad | Verrückte Virtual Reality im Weltall

In Yupitergrad läuft eine Routinemission auf dem Jupiter für einen sowjetischen Kosmonauten aus dem Ruder.

Wie ihr alle wisst, hat die NASA 1969 das Rennen zum Mond mit der UDSSR für sich entschieden. Auch wenn sich die Verschwörungstheorie hartnäckig hält, die Mondlandung sei eine elaborierte Fälschung der Reagan-Regierung. Wie dem auch sei, es sieht so aus, als hätte die Sowjetunion dafür das Rennen zum Jupiter gewonnen, denn der größte und fünfte Planet des Sonnensystems ist der Schauplatz in Yupitergrad. Zeit einzutauchen in eine satirische VR-Space Opera!

Alles easy, Genosse!

Du bist ein stolzer Kosmonaut der sowjetischen Raumfahrt, bereit für eine Mission, die mit geringem Risiko als gut schaffbar gilt. Im Prinzip sollst du dich nur zur Jupiterbasis begeben und dort ein neu entwickeltes Gerät testen, woraufhin dich eine Fähre wieder nach Hause bringen sollte. Aber es läuft nie einfach nach Plan, was? Als du den Prozess startest, der das neuartige Treibstoffsynthesegerät in Gang bringen soll, gibt es nach kurzer Zeit einen Systemabsturz und die KI der Station bittet dich um Hilfe. Zeit deine Heimat stolz zu machen, indem du die Krise abwendest!

Wenigstens bist du in Yupitergrad nicht komplett allein in den Weiten des Alls, denn dein Befehlshaber General Varnikov und die künstliche Intelligenz Aisha stehen dir zur Seite und leiten dich auf deiner Mission. Die Geschichte und Atmosphäre ist eine Mischung aus slawischer Parodie, überhöhtem Hurra-Patriotismus der UDSSR und Dieselpunk im Weltraum. Der Grafikstil aus dreckigem Cellshading fängt diese merkwürdige Mixtur überraschend gut ein, der Soundtrack unterlegt das Geschehen mit sowjetisch-elektronischen Klängen.

Keine Motion Sickness in Yupitergrad

Das Gameplay in Yupitergrad wird dominiert vom Platforming mit einem Set von Enterhaken, die mehr oder weniger ident mit Klopömpeln sind. So schwingst du dich über Abgründe und umgehst Gefahren an Bord der Basis. Trotzdem soll es laut eigener Aussage von Gamedust kaum Motion Sickness beim Spielen geben, denn darauf achten sie bei der Entwicklung des Spiels besonders. Wenn dein Kosmonautenfreund mal nicht gerade an der Decke schwingt, löst er Rätsel in einem von ca. 50 Leveln.

So hängt es an dir letztendlich den Grund für die Fehlfunktion zu finden und den Fehler zu beseitigen. Die Mischung aus schwingender Platformer-Action und dem ein oder anderen Puzzle klingt schon mal nett und passt sicher gut in das Schema eines Virtual Reality Abenteuers. Unterhaltsam sollte vor allem der eigenartige Stil des VR-Titels werden. Yupitergrad kommt bald auf Steam. Noch im dritten Quartal 2020 ist der Release von Gamedust für HTC Vive und Oculus Rift angeplant, während Oculus Quest und PlayStation VR zu einem späteren Zeitpunkt folgen sollen. Macht euch schonmal bereit für eure Mission zum Jupiter, meine Kameraden!

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