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Heavenly Bodies | Kosmonaut_innen in den 70ern

In Heavenly Bodies haben wir mit gravitationsloser Arm-Physik zu kämpfen.

Und noch ein Spiel in dem wir die Gliedmaßen unseres Charakters einzeln steuern müssen. Physikbasierte Extremitäten sind offenbar ein zeitloses Gameplay-Feature! Octodad, Manual Samuel und Surgeon Simulator machen es vor. Nun kommt das Konzept in die Weiten des Alls. Das von 2pt Interactive entwickelte und gepublishte Weltraum-Abenteuer kommt sogar auf die Next Gen!

Im Weltall hört dich niemand strampeln

Als Kosmonauten in den glorreichen 1970er Jahren kommt uns die Verantwortung zu, die neueste und technologisch fortgeschrittenste Entwicklung der Menschheit in Betrieb zu halten: Die Raumstation! Das gestaltet sich bei näherem Hinsehen aber komplizierter als anfangs gedacht, denn unsere Gliedmaßen besitzen in Heavenly Bodies gewissermaßen ein Eigenleben. Wir müssen jedes Bein und jeden Arm separat steuern. Mit dem linken und rechten Stick am Controller bewegen wir den linken und rechten Arm, mit den Triggern greifen wir zu, um uns an Griffen festzuhalten oder Objekte zu packen. Mit den Schultertasten strampeln wir mit dem linken und rechten Bein abwechselnd, um Momentum in der Schwerelosigkeit zu erzeugen.

Die Schwierigkeit besteht im geschickten Interagieren, denn die ungewohnte Umgebung mit veränderter Physik macht eigentlich triviale Aufgaben in Heavenly Bodies zur Herausforderung. Selbst das Abbremsen gelingt ohne Luftwiderstand nicht von alleine. Wer die Newtonschen Gesetze kennt, ist klar im Vorteil. Wer mit beiden Händen im luftleeren Raum an einem Hebel rüttelt wird kein Glück haben. Stattdessen hält sich der_die geübte Kosmonaut_in mit einer Hand an der nahegelegenen Wand fest, um seiner Krafteinwirkung einen Bezugspunkt zu geben. Im Laufe des Einsatzes kommen alle möglichen Aufgaben auf uns zu. Mal stemmen wir eine Tür auf, mal verkabeln wir außerhalb der Basis ein System neu. Der ultimative Test für die Koordination des Raumfahrers ist das Konstruieren eines Weltraumteleskops per Roboterarm.

Heavenly Bodies mit Freund_innen und auf der PS5

Heavenly Bodies funktioniert auch im lokalen Co-op Modus mit einer weiteren Person. Sogar ein separater PvP-Modus ist eingeplant. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Physik-Spielereien zu zweit nochmal einen ganz anderen Charme entfalten. Des weiteren erklären 2pt Interactive, dass sie das Spiel besonders an die Funktionen des Dual Sense Controller für die kommende PS5 anpassen wollen.

Konkret nennen sie die adaptiven Trigger, durch die die Spieler_innen merken sollen, wenn ihnen ein Gegenstand langsam entgleitet. Außerdem sollen sich Objekte mit unterschiedlichen Texturen anders anfühlen. Das haptische Feedback soll das ratternde Schiff und den leeren Raum greifbar machen.
Erst 2021 dürfen wir voraussichtlich auf diesen retrofuturistischen Wartungstrip gehen. Heavenly Bodies von 2pt Interactive erscheint auf PS4, PS5 und Steam.

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