Togges | Platforming mit Saugroboter

Togges wirft einen Haufen knallig bunter Klötzchen auf euren Bildschirm, die für unterschiedlichste Platformingaufgaben genutzt werden können.

Ich bin ganz ehrlich, ich verstand erst nicht so ganz, was mich hier erwartet. Der zur Ankündigung von Togges erschienene Trailer sieht zwar großartig aus, verwirrte mich aber völlig bei der Einschätzung des Spiels dahinter. Die meiste Zeit wirkt es dort so, als müsste ich einen kleinen Roboter spielen, der sehr nach Roberto aussieht. Roberto ist die kleine runde Maschine, die meine Wohnung regelmäßig säubert. Das freut mich natürlich, weil ich so direkt einen persönlichen Bezug zu Togges habe. Doch anstatt die Welt zu säubern, hinterlässt die Maschine im Spiel ständig neue Klötzchen hinter sich, stapelt diese, bildet Reihen und erreicht damit neue Orte. Allerdings zeigt der Trailer auch hüpfende Klötzchen. Was genau spiele ich denn nun? Zum Glück gibt es nicht nur diese Informationsquelle, sondern auch erste Gameplayvideos.

Klötzchen = Togges

Die knuffigen Würfel sind die sogenannten Togges. Sie haben kleine Gesichter und scheinen am Leben zu sein. Angeblich kann ich sie sogar kennenlernen. Durch das pausenlose Platzieren dieser Würfelchen werden Rätsel gelöst und Level durchglitten, was immer wieder zu besonderen Momenten führt. Mal werden Objekte erreicht, die die Togges verwandeln, an anderer Stelle werden alle bisher gesetzten Klötze weggesaugt und die Welt ist wieder sauber. Gesteuert wird also der kleine Roboter, der durch unterschiedliche Mechaniken in der Welt die Togges in Bewegung versetzt.

Warum Robertos Verwandter das alles macht? Natürlich um dem King President zu helfen, das Universum zu beherrschen und es so vor einer unbekannten Bedrohung zu schützen. Wenn ich so in die menschliche Geschichte zurückblicke, war es ja nie eine schlechte Idee, eine Person als alleinig herrschende Instanz einzusetzen. Das ging immer gut aus, oder? Da wird also bestimmt kein Twist in Togges vorhanden sein, der sich damit auseinandersetzt. Also, ich weiß es natürlich wirklich nicht, ob da irgendwas passiert oder das einfach die Geschichte ist, die bis zum Ende durchgezogen wird. So, wie das Spiel des Regular Studios bisher wirkt, halte ich alles für möglich.

Kryptische Zeitangaben

Wenn ihr wissen wollt, was ich damit meine, schaut einfach mal nach, was als Releasedatum auf Steam angegeben ist. „When the universe is dominated” steht da. Was denn nun? Müssen wir dabei helfen, das Universum zu beherrschen oder ist das schon passiert, wenn das Spiel beginnt? Ich verstehe gar nichts mehr. Muss ich aber auch nicht. Ich will in 2022, denn das ist das offizielle Veröffentlichungszeitfenster, auf Steam und noch nicht näher bestimmten Konsolen einfach nur Gegenstände sammeln, nette Klötzchen kennenlernen und die bunten Welten erkunden. Das ist in Regular Studios und Thunderful Publishings Togges wenigstens sicher machbar. Und wenn ich dafür einem verrückten Diktator namens King President helfen muss, ist das halt so. Ich habe in Videospielen schon schlimmeres gemacht, würde ich behaupten.

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