Wavetale | Abenteuerliches Wellenreiten

Zeitexklusiv für Stadia sahnt das Action-Adventure Wavetale bereits Höchstwertungen ab. Alle anderen Plattformen müssen noch etwas warten.

Als die Thunderful World Präsentation am 10. November 2021 mit diesem Titel startete, stand mir der Mund offen. Ein junger Mensch gleitet in wunderschönen Pastellfarben durch ein offenes Meer, reitet auf den Wellen, taucht unter und springt auf die Insel. Alles geschieht in einer flüssigen Bewegung. Um den Menschen herum lässt sich eine weite Welt voller Wasser und Inseln erahnen, die zum Erkunden einlädt. Und all das ist auch schon seit dem selben Tag spielbar. Aber eben nur, wenn ein Google Stadia Account vorhanden ist. Google veröffentlicht aktuell leider keine Zahlen, die darüber Auskunft geben, wie viele Menschen einen Stadia Account besitzen und nutzen, was es unmöglich macht, konkret zu benennen, wie viele Spieler_innen Wavetale aktuell spielen können. (Anmerkung der Redaktion: Aktuelle Analysen und Rechenbeispiele gehen derzeit von 1,6 – 2,4 Millionen User_innen aus.) Doch nach einem Blick auf bereits erschienene Reviews könnte es ein Titel sein, der neue Nutzer_innen anlockt.

Wavetale mit einem Hauch von Windwaker

Ich kann es mir nicht verkneifen, das Abenteuer der jungen Sigrid mit dem GameCube-Hit The Legend of Zelda – Windwaker zu vergleichen. Gerade die Mimik der jungen Heldin erinnert stark an Links Celshading-Gesicht, was durch den cartoonigen Look äußerst ausdrucksstark wirkt. Und auch in Wavetale wird das offene Meer bereist, um die Menschen auf den Inseln vor Seeungeheuern zu schützen und Schätze zu entdecken. Sigrid ist jedoch deutlich flinker und mobiler unterwegs. In Windeseile düst sie durch das Wasser, grinded über Balken von Insel zu Insel und geht in Sekundenschnelle in den Kampf über, um auftauchende Monster wegzufegen.

Dabei benutzt sie keine herkömmliche Waffe, sondern schwingt ihr Fischernetz äußerst geschickt in die Gesichter ihrer Feinde. Diese Bewegungsfreiheit ist wohl der stärkste Punkt, der Wavetale von Links Segelabenteuer unterscheidet. Außerdem könnt ihr Sigrid neue Klamotten besorgen, um ihr Auftreten zu verändern. Wenn schon die Wellen geritten werden, dann ja wohl mit so viel Style wie nur möglich. Die Surfcommunity wird mir da sicherlich zustimmen.

Exklusiver Spaß

Für 29,99€ kann Wavetale also schon jetzt über Google Stadias Cloudservice gespielt werden. Solltet ihr sogar einen Pro-Account haben, kostet es euch nichts, in das digitale feuchte Nass zu springen. Alle anderen, also auch ich, dürfen noch bis zum nächsten Jahr warten. Dann wird Wavetale auf dem PC und weiteren Konsolen erscheinen. Thunderful Studios haben noch keine Informationen verlauten lassen, auf welchen Plattformen genau ihr das Action-Adventure in Zukunft erscheinen wird. Ich freue mich jedenfalls sehr darauf, meine innere Wasserratte in Wavetale ausleben zu können.

Kommentar verfassen