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Death’s Door | Da kräht jede Krähe nach

In Death’s Door dürfen Krähen sich um die Seelen Verstorbener kümmern. Devolver Digital und Acid Nerve schicken euch ins Totenreich.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer Krähe und einem Raben? Gibt es da einen oder sind das nur Synonyme? Das ist natürlich nur eine rhetorische Frage, ich kläre euch aber gerne auf. Im Prinzip gibt es keine klaren Unterschiede zwischen Krähen und Raben. Sie sind dieselbe Gattung Tier. Größere Arten werden gemeinhin eher Raben genannt, die kleineren als Krähe bezeichnet. Da die Wesen, mit denen ihr in Death’s Door gegen große Monster kämpfen müsst, eher klein und putzig wirken, sind es also Krähen. Ganz einfach. Aber wieso müssen Ungetüme bekämpft werden, wenn die Krähen einfach die Aufgabe des Sensenmanns übernehmen? Seelen begleiten klingt doch nach einer befriedigenden Arbeit im öffentlichen Dienst, wo vor allem Empathie gefragt ist, oder? Soweit stimmt das auch, aber natürlich geht irgendetwas schief. Eine Seele wird gestohlen und die Krähen müssen nun ihren ruhigen Arbeitsplatz verlassen und ihren verlorenen Geist zurückholen.

Hier fetzen die Federn!

Der aktuelle Trailer lässt dann keine Fragen mehr offen, mit was die kleinen Krähen sich hier herumschlagen müssen. Die gestohlene Seele wurde nämlich in ein Reich voller Monster verschleppt, wo riesige Ungetüme ihr Unwesen treiben und natürlich liebend gerne ein bisschen Geflügel auf der Speisekarte hätten. Ausweichrolle und gezielte Angriffe wollen perfekt eingesetzt werden, um nicht selbst das Zeitliche zu segnen. Dabei wird in diesen Kämpfen schnell offensichtlich, dass mit Acid Nerve das Studio hinter Death’s Door steckt, dass auch schon in Titan Souls ähnlich fordernde Kämpfe programmiert hat. Der große Unterschied ist aber vor allem, dass Titan Souls optisch als auch spielmechanisch deutlich simpler gestrickt zu sein schien. Ein grobkörniger Pixellook und das Spielprinzip, dass ein einziger Treffer sowohl das Ende der Titanen als auch das Ende des Helden bedeuten konnten, findet ihr in Death’s Door nicht mehr.

Stattdessen gibt es eine Low-Poly-3D-Optik und ein ausgefuchsteres Kampfsystem mit unterschiedlichsten Möglichkeiten zur Beseitigung der Feinde. Stellt euch also auf nervenaufreibende Kämpfe ein, die nicht auf die Schnelle mit einem Glückstreffer erledigt sein können, sondern einiges an Geschick und Reaktionsschnelle fordern. Schwerter, Magie und Pfeile wollen zusammen kombiniert werden, um sich durch diese unbekannte Welt zu schlagen. Wenn dann auch noch die gesamte Geschichte so stimmungsvoll ohne Worte, sondern nur mit starken Bildern erzählt wird, wie es der Trailer vermuten lässt, bin ich hellauf begeistert. Vielleicht schafft Death’s Door es sogar, den ersten Platz meiner Lieblingskrähen einzunehmen. Aktuell sitzt dort nämlich noch Vincent Ravens Rabendame Corax, die für den Schweizer Zauberer Kontakt in die Anderswelt aufnehmen konnte. 2016 wurde die übrigens gestohlen und ist seitdem nicht mehr aufgetaucht. Skandalös. Ich hoffe, es geht dir gut, liebes Federvieh!

Death’s Door öffnet sich noch dieses Jahr

Bevor ich jedoch weiter in der Biografie längst vergessener Magier versinke und euch mit meinem unverhältnismäßig ausufernden Wissen zu den Teilnehmenden von “The Next Uri Geller” überrolle, gehen wir mal zurück zum Spiel. Devolver Digital und Acid Nerve planen, Death’s Door bereits im Sommer 2021 zu veröffentlichen. Dann können wir alle den kleinen Flatterwesen helfen, die gestohlene Seele zurückzuholen. Also, zumindest solang wir uns das Spiel auf Steam, der Xbox Series X|S oder der Xbox One besorgen. Für mich ist das eine klare Sache. Ich werde dem nächsten heißesten Sommer aller Zeiten gerne entgehen, indem ich mich in das Reich der Toten wage. Dann erzähle ich euch gerne auch mehr davon. Vielleicht gibt es sogar eine Postkarte, damit ihr wisst, wie es dort so ist.

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