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Everhood | Wenn Guitar Hero ein Rollenspiel zeugt

Die Foreign Gnomes haben mit Everhood einen Genremix geschaffen, der so einfach wie genial zu sein scheint!

Ich verrate euch jetzt ein Geheimnis. Ich liebe Rhythmusspiele, bin aber unfassbar schlecht darin. Mein Taktgefühl ist ganz akzeptabel, aber sobald ich mit der linken und rechten Hand in unterschiedlichen Takten Knöpfe drücken oder Befehle ausführen muss, habe ich in Sekundenschnelle einen Knoten im Kopf. Spiele wie Guitar Hero waren für mich daher ein absoluter Albtraum. Jedes Rhythmusspiel, das mehr als zwei Knöpfe benötigt, hat mich fertig gemacht. Deutschland sucht den Superstar auf dem Game Boy Advance, darin war ich gut. Elite Beat Agents auf dem Nintendo DS ging auch noch. Aber Guitar Hero? Hör mir bloß auf! Wenn ich aber dieses Konzept, das mich immer fasziniert hat und dem ich liebend gerne zugesehen habe, mit Rollenspielmechaniken kombiniert sehe, kann ich nicht anders, als neugierig zu werden! Und damit kommen wir zu Everhood!

Eine Prise Undertale

Die Pixeloptik, farbenfrohe Charaktere auf relativ einfarbigen Hintergründen, selbst die Dialogboxen inklusive Soundeffekte beim Erscheinen der Texte erinnern allesamt stark an Undertale von Toby Fox. Der Vergleich scheint alles andere als unpassend, hat Undertale doch auch das Rollenspielgenre auf den Kopf gestellt und seine Kämpfe mit Bullethellpassagen garniert. Auch in seiner Erzählform war es revolutionär. Everhood zeigt im ersten Trailer, dass hier ebenfalls einiges an Abwechslung auf uns zukommt, sowohl was die Spielwelt als auch was die Kämpfe betrifft. Ob es ähnlich bahnbrechend sein wird wie das optische Vorbild, kann ich natürlich noch nicht abschätzen.

Hier spielen wir eine kleine Holzpuppe namens Red, die im Land der Unsterblichen ihren Arm verliert. Wobei “verlieren” hier einen etwas falschen Eindruck vermittelt, wenn es eigentlich ein kleiner Zwerg war, der den Arm zuvor entwendet hat. Während der Jagd nach dem verlorenen Körperteil rutscht Red jedoch in eine immer chaotischer werdende Geschichte, die völlig aus dem Ruder zu laufen scheint. Auch hier stecke ich noch völlig im Dunkeln, was genau mich da erwartet. Die Gesamtkomposition des Spiels lässt meine Neugier jedoch recht groß werden. Einzig die Kämpfe, die unterschiedliche Rhythmusspiele implementieren, stechen aus dem Trailer hervor und bleiben im Kopf.

Everhood lässt nicht bis zur Unsterblichkeit auf sich warten

Zum Glück muss ich nur noch bis zum 4. März warten, wenn Everhood sowohl auf Steam als auch auf der Switch erscheint. Ich hoffe sehr, dass die Rhythmus- und Tanzbattles, die mich dann erwarten, keine allzu großen Knoten in meine Motorik machen. Vielmehr fände ich es schön, wenn Everhood vielleicht das Spiel sein wird, das diesen Knoten für mich löst. Und dann, liebe Leute, ist kein Rhythmusspiel mehr vor mir sicher!

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