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Kinetic Edge | Geometrierennen im Neonrausch

Kinetic Edge verbindet Multiplayer-Spaß mit prominenten Neonlichtern, die euch durch Arenen und Rennstrecken leiten.

Physikbasierte Parkours mit Kugeln in jeglicher Form fand ich schon immer auf sonderbare Weise fesselnd. Super Monkey Ball, Katamari und ähnliche Vertreter bedienen ein simples Spielprinzip, bei dem es nur darum geht, eine Kugel durch ein Level zu rollen, während Collectibles aufzusammeln sind, bis das Ende der Strecke oder des Timers erreicht ist. Die Trägheit des gesteuerten Balls und Hindernisse im Parkour bieten dabei Hürden, die zu nehmen sind. Da hilft nur widerholen und trainieren, bis das runde Objekt meisterhaft kontrolliert und eine ideale Route herausgefunden ist. Diesen süchtig machenden Gameplay-Loop wollen Seacorp Tech nun in Kinetic Edge mit einer Ästhetik paaren, die leicht an Tron erinnert.

Kugelrennen und Irrgärten zu treibenden Beats

Kinetic Edge bietet mehrere Spielmodi, sodass sich hier ein Kaleidoskop an futuristischen Partyspielen anbahnt. Besonders faszinieren konnte mich in Anbetracht der ersten bewegten Bilder der Rennmodus. Die Strecken wirken auf den ersten Blick anspruchsvoll genug, dass unter Highspeed der ein oder andere Absturz vorprogrammiert ist. Dabei rasen die Neonkugeln nicht nur über zusammenhängende Abschnitte, sondern müssen teilweise sogar mithilfe eines beherzten Vorschnellens auf Knopfdruck Abschnitte mit einigen Plattformen überwinden und erklettern. Natürlich muss nicht fair gespielt werden, denn „Unfälle“ auf der Rennstrecke, bei denen Kontrahent_innen aus der Bahn gekickt werden, können vorkommen. Angefeuert werdet ihr dabei von treibenden Elektrobeats.

Wenn es nicht ganz so hektisch sein soll, steht das eher taktische Labyrinth zur Verfügung. Wollt ihr zum Ausgang gelangen, gilt es erst einen trügerischen Pfad zu erkennen, der den einzigen Ausweg bietet. Irrt ihr euch, knallt die Kugel in eine reflektierende Glaswand. Dieses Spiegellabyrinth birgt aufgrund der Reizüberflutung an Spiegelbildern hohes Potenzial für überraschende Wendungen und erfordert schnelles schalten, um den Gegner_innen immer einen Schritt voraus zu bleiben.  Ähnlich fies geht es im Gauntlet zu. In diesem Spießroutenlauf, der als einziger Spielmodus auch für Einzelspieler geeignet ist, jagt ihr dem Rekord in einer von Fallen gespickten Strecke hinterher. Die bewegten Hindernisse versuchen dabei ihr bestes, um euch wegzuschleudern und aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Kinetic Edge ist eine High-Speed Neonarena

Im letzten der angekündigten Spielmodi dürft ihr zur Abwechslung die Gestalt ändern. Statt den Kugeln stehen hier alle möglichen geometrischen Formen zur Verfügung, um die Sache spannender zu gestalten. Dann geht es in einer Arena ans Eingemachte. Jedes Mittel ist erlaubt, um die verfeindeten dreidimensionalen Körper aus der Arenazone zu drängen und zu schubsen. Geht ihr dabei zu aggressiv und voreilig vor, seht ihr euch schnell vom eigenen Momentum in den Abgrund getragen. Selbstverständlich ist die Kampfarena, so wie alle Spielarten in Kinetic Edge, sowohl mit Freunden im lokalen Koop als auch mit Spieler_innen weltweit spielbar.

Das physikbasierte Multiplayerspiel Kinetic Edge besitzt jetzt schon eine Auswahl an Minispielen und Rennen, bei denen ich hellhörig werde. Weitere Modi sind laut den Entwickler_innen bei Seacorp Tech bereits in Planung, um nach dem Release schrittweise hinzugefügt zu werden. Bleibt nur zu hoffen, dass die Spielerzahlen stabil sein werden, denn diese Neonwelt aus rollenden und springenden Formen übt eine gewisse Faszination aus. Die tolle Beleuchtung wirkt hypnotisierend und bietet im Zusammenspiel mit den schönen Screen Space Reflektionen der Kugeln und Lichtern ein super stylishes Ambiente für kompetitive Rennabende. Geplant ist der Release von Kinetic Edge für den 5. Februar 2021 auf Steam. Erstmal solltet ihr euch aber noch den Trailer zu Gemüte führen, um meine Faszination mit den Visuals nachvollziehen zu können.

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