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King of Seas | Wer wird König der Piraten?

Das Studio 3DClouds kündigt mit King of Seas ein Rollenspiel an, dass euch auf die hohe See schickt.

Bevor ihr weiterlest, schaltet ihr am besten den Soundtrack aus “Fluch der Karibik” an, dazu noch ein ASMR-Video mit Meeresrauschen oder ein paar scheppernde Seefahrtslieder, um in angemessene Stimmung zu kommen. Während immer wieder die Frage aufkommt, ob Ninjas oder Piraten beliebter sind, scheint auf dem Videospielmarkt letztgenannte Gruppe deutlich häufiger die großen Titel abzustauben. In jedem Medium lassen sich packende Geschichten finden, die von den Räubern und Halunken auf hoher See handeln. Und auch wenn ich als großer Fan der Ninja Turtles oder der drei Ninja Kids meine Sympathien im ewig währenden Kampf um die Herzen der Kinder verteilt habe, ist ein Leben in Gold und Rum nichts, was ich per se uninteressant finde. Schließlich habe ich schon vor dem Fluch der Karibik meine Zeit auf Stevensons Schatzinsel verbracht, in Monkey Island das Beleidigungsfechten gelernt, in Assassin’s Creed die Karibik befahren und mit einem Piraten eine versunkene Ananas besungen.

King of Seas erfordert königliche Segelkünste

Die Seefahrt an sich ist oft das, was in Piratenspielen sehr reduziert dargestellt wird. Wenn nicht gerade ein riesiges Budget vorhanden ist, reicht es meist schon, eine Stelle auf dem Wasser anzuklicken oder anzupeilen und dann landet man dort schon irgendwie. Windrichtung, Segel setzen, Riffen unter der Wasseroberfläche ausweichen, das ist oftmals kein Thema. King of Seas will diese Einzelheiten anders lösen. Das Team der 3DClouds hat daher prozedural generierte Welten programmiert, in denen nicht nur die Inseln jedes Mal anders aussehen und platziert sind, sondern auch Wind und Strömungen sich dynamisch verändern. Wenn ein Sturm aufzieht, ist der direkte Weg zu einer Insel vielleicht nicht die beste Idee. Ein spontanes Reagieren auf die äußeren Umstände wird nötig. Sonst landet ihr mitsamt Schiff und Beute schneller auf dem Grund des Meeres, als euch lieb sein dürfte. Feindliche Schiffe dürft ihr natürlich auch nicht vergessen, die eine zusätzliche Bedrohung darstellen.

Der erste Ankündigungstrailer zeigt dabei, wie hübsch die Low-Poly-Optik in diesem Setting aussieht. Kräftig grün strahlende Inseln liegen in blau glitzerndem Wasser, aus dem immer wieder Steine und komplette Felsformationen hervorragen. Mittendrin zeigt der Trailer eine Vielzahl an Schiffen, die umhersegeln, mit Kanonen um sich feuern oder sogar von Geistern gesteuert werden. Die Welt ist entweder aus der Vogelperspektive zu betrachten oder ihr fahrt mit der Kamera ganz nah an Galeone oder Hafenstädtchen heran, um euch die schöne Grafik aus der Nähe anzuschauen.

Herbstliche See

Francesco Bruschi, der Gründer und CEO von 3DClouds, sagt, dass das komplette Team all ihre kreativen Energien in die Programmierung gesteckt haben, um eine solch beeindruckende Welt zu gestalten. Der Trailer zu King of Seas unterstreicht diese Aussage definitiv. Ich hoffe inständig, dass sich das dann auch für die anstehenden Aufgaben und Missionen bewahrheiten wird, die als Motivation zur ausufernden Seefahrt dienen sollen.

Zwischen der Ankündigung und dem tatsächlichen Release des Spiels liegt nicht mehr viel Zeit. Es wird also nicht lange dauern, bis ihr euch ein eigenes Bild machen könnt, ob die See euch und eure Zeit verschlingt oder ihr seekrank von den Fahrten in King of Seas werdet. Bereits im Herbst soll die virtuelle Plünderfahrt auf Steam, der PS4, der Xbox One und der Switch erscheinen. Zum Glück gibt es bis dahin noch genug andere Piratenabenteuer, in die ihr euch stürzen könnt, um die Wartezeit zu überbrücken.

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