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Lunark | Im cineastischen 2D-Platformer ist der Mond dein Raumschiff

Die Kunst des Minimalismus: Die bewusste Reduzierung, um mit eingeschränkten Mitteln eine intensive Geschichte zu erzählen. Lunark von Johan Vinet will dem cineastischen 2D-Plattformer neues Leben einhauchen.

Die Erde der Zukunft: Völlig unbrauchbar und nicht mehr zu bewohnen. Und so erschaffen die Menschen Noah, eine künstliche Intelligenz, die nach einem super brauchbaren und angenehmen Planeten sucht, um die Menschen umsiedeln zu können. Noah funktioniert kurzerhand den Mond zur Arche (Raumschiff), die Lunark, um. Ein paar auserwählte Menschen sollen sich mit dem Schiff auf den Weg in Richtung des auserwählten Planeten machen. Ob der Planet nun ebenfalls bewohnt ist? Das stand nicht auf Noahs Agenda unter den Berücksichtigungspunkten der Programmierung. Jahrzehnte später findest du dich als Außenseiter Leo inmitten einer Rebellion gegen das totalitäre Regime der Lunark wieder.

Johan Vinets Lunark lässt sich von einer dicken Breitseite seiner Kindheit inspirieren. Er sammelt Eindrücke von Prince Of Perisa, Another World und Flashback, passt die Spielmechaniken an die Moderne an und zelebriert den frischen Anstich mit nostalgischem Feingefühl. Grobe Pixel und feinste Bewegungen in einer Fusion der Jahrzehnte. Während der 2D-Platformer in seinen Spielszenen durchaus dem Minimalismus zugeneigt agiert, sammelt er für die Cutscenes alle Pixelflächen zusammen. Real gefilmt und anschließend per Rotoskopverfahren übermalt. Großflächig und stilvoll eingefangene Perspektiven, die in Johans Lunark die Geschichte weiter vorantreiben und Emotionen transportieren. Immer getragen von einer audiovisuellen Zukunfsvision mit eigens komponierten Bitflächen und Sounds.

Seit einer halben Ewigkeit arbeitet der Franzose Johan Vinet, der inzwischen in Montreal, Kanada lebt als Grafik-Designer. Sein Weg führte ihn durch verschiedenste Anstellungen und Projekte, die nun zum Beispiel unter den Namen Flinthook, Shovel Knight Showdown und Adventure Time in seinem Portfolio campieren. Im September 2018 gründete er dann Canari Games, um sich voll und ganz Lunark hingeben zu können.

 

 

Und dann sind wir auch schon wieder bei dem Teil angelangt, der in jedem Kickstarter-Empfehlungsartikel in ähnlicher Weise am Ende so stehen muss. Bis auf die Zahlen. Die variieren dann doch immer wieder. Aber tolle Projekte verdienen eben Hilfe und wir machen dich auf tolle Projekte aufmerksam. Guter Deal oder?

Damit Johan alleine seine Vorstellungen in Lunark umsetzen kann benötigt er noch ein wenig Bares. Das Rare kommt dann in Form eines neuen cineastischen 2D Platformer im Frühjahr 2020 auf deinen Mac oder PC. Auf Konsolen soll natürlich nicht verzichtet werden, weswegen es da einfach ist, wenn am Ende mehr als die knappen 46.000 Euro  auf Kickstarter zusammenkommen. Für deine Unterstützung wirst du wie immer reichhaltig entlohnt. Für ca. 4 Euro stehst du in den Credits, für umgerechnet 11 Euro ist das Spiel mit drin. Und dann geht es weiter über den Soundtrack, signierte Postkarten bis hin zu einem pixeligen Abbild von dir im Spiel oder deiner Version eines fliegenden Autos, die du zusammen mit Johan kreieren wirst.

Mit ein bisschen zu viel Geld auf deinem Konto sitzt dein pixeliges Abbild am Ende in einen selbstdesignten, fliegenden Auto in einem Videospiel. Wahnsinn! Kannst du auch verschenken. Ist manchmal dann doch innovativer als ein paar Socken. Just saying! 24 Tage hast du noch Zeit, um dir das zu überlegen und damit Johan und seinem Herzensprojekt eine riesige Freude zu bereiten. Am Ende hast ja dann auch du was davon. Vorausgesetzt du stehst auf Zukunfstdystopien mit pixeligen Kinoflair und Platforming-Action.

Autorin: Benja Hiller

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