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Chicory: A Colorful Tale | Märchenhaftes Malabenteuer

In Chicory: A Colourful Tale werde ich dank eines magischen Pinsels unfreiwillig, aber eifrig zur Heldin der Geschichte.

Um dieses Missverständnis ein für alle Mal auszuräumen: Chicory ist nicht Protagonist_in in diesem Spiel. Chicorée, wie sie im Deutschen heißt, ist die große Künstlerin der Picknickwelt und die Trägerin des magischen Pinsels. Sie ist eine elegante Häsin, die eine Art Ahnengalerie ihrer Vorgänger_innen bewohnt. Ich dagegen bin ein kleiner Hund, dessen Aufgabe darin besteht, Chicorées Wohnung sauber zu halten. Nicht mit einem Pinsel, sondern mit einem Wischmopp (Ähnlichkeiten rein zufällig). Und dieser Hund bekommt seinen/ihren Namen nach meinem Lieblingsessen. Deswegen hieß er/sie in meiner Demo Peanut und wird in meinem Spiel vermutlich Pinda heißen, das ist nämlich Erdnuss auf Niederländisch. Wusstet ihr, dass Erdnussbutter auf Niederländisch Pindakaas heißt? Wir haben jedenfalls immer ein Glas „Erdnusskäse“ (so die wörtliche Übersetzung) im Schrank.

Die Geschichte eines bunten Abenteuers

Genug von Essen, ich bekomme noch Hunger. Aber darum geht es ja gar nicht in dem farbenfrohen Abenteuer. Stattdessen beginnt die Story damit, dass besagte Chicorée verschwindet und Pinda ihren Pinsel an sich nimmt. Die Welt hat ihre Farbe verloren und nun hängt alles an mir, sie ihr zurückzugeben. Gut, dass ich künstlerisch null begabt bin. Mein Talent reicht gerade mal für Fingerfarben. Aber zum Glück muss ich kein kompliziertes Malen-nach-Zahlen ausfüllen oder Mandalas ausmalen. Es reicht, der Welt mit groben Pinselstrichen etwas Farbe zurückzugeben. Auf meiner Suche nach Chicorée begegne ich vielen tierischen Bewohner_innen, die mir Tipps zum Pinseln geben oder mich mit kleinen Nebenaufgaben auftragen. Wenn die alle so charmant sind wie das Einsammeln kleiner Katzenbabys, bin ich dazu gerne bereit.

Generell sprüht Chicory: A Colorful Tale nur so vor Charme. Die Bäume, Wege und Höhlen sind von einer Perspektive schräg oben dargestellt und mit wenigen Strichen gezeichnet. Klein-Pinda hüpft durch diese Welt und bekleckst alles mit Farbe, was gleichzeitig die zentrale Interaktion mit der Umgebung darstellt. Je weiter ich voranschreite, desto mehr Farben sammele ich auf meinem gigantischen Pinsel. Gleichzeitig schalte ich neue Fähigkeiten frei und erreiche so neue Orte. Kleinere Umgebungsrätsel wie beispielsweise Pilze, die beim Tränken in Farbe anschwellen, lassen sich nutzen, um an kleine Geschenke zu kommen. In denen verstecken sich Kleidungsstücke, mit denen ich Pindas Aussehen aufpeppen kann. Sogar mich selbst kann ich anmalen, falls es mir beliebt.

Erdnuss sucht Chicorée in A Colourful Tale

Allerdings ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen in der putzigen Welt. Wie erwähnt ist Chicorée verschwunden und auf meiner Suche finde ich einige seltsame Hinweise. Irgendetwas läuft gewaltig schief, und nun liegt es allein an Pinda, mit der neu gewonnenen Verantwortung etwas Sinnvolles anzustellen. Aber natürlich darf auch frei gemalt werden, sogar im Coop. Begleitet wird das wilde Gepinsel von Lena Raine, deren Soundtracks bereits Celeste und Minecraft bereichert haben. Der Rest des Teams besteht aus Greg Lobanov (Wandersong), Em Halberstadt, Alexis Dean-Jones und Madeline Berger (Einen Studio-Namen gibt es nicht) und Publisher Finji. Schon am 10. Juni 2021 dürfen wir in Chicory: A Colorful Tale auf Steam, PS5 und PS4 den ganz großen Pinsel schwingen und alles bunt beklecksen.

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