Türchen #15 | Ynglet

Geschmeidiges Hüpfen für jede_n gibt’s in unserem Türchen Nr. 15. Zusammen mit Triple Topping verlosen wir je einen von fünf Steam-Keys für den Platformer ohne Plattformern „Ynglet“.

Gewinne je einen von fünf Steam-Keys für Ynglet!

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Das Gewinnspiel ist beendet. Je einen Code für Steam gewonnen haben: noaimbattlemercy (Discord), Ronny Scheller, Ronja Huth, Yoshua Marczinske und Anne Reddiger. Herzlichen Glückwunsch! Die Gewinner_innen wurden per Email benachrichtigt.

Was erwartet dich in Ynglet?

Ynglet ist ein Wesen mit einem scherenförmigen Kopf und langen Tentakeln, das zusammen mit seinen Freund_innen gemütlich vor dem Fernseher chillt. Eine bunte, kleine Blase Glück, die plötzlich auseinanderfliegt. Ein Meteorit schlägt ein und verstreut die Wesen über die ganze Karte, die ein stilisiertes Kopenhagen von oben darstellt. Ynglet zögert nicht lange, sondern macht sich auf den Weg, die hilflosen Freund_innen aus verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Locations zu befreien. Zusammen mit Ynglet tauche ich in Welten ein, die von Gebäude-Grundrissen inspiriert und doch so abstrakt sind, dass ich nicht das Gefühl habe, durch eine Stadt zu hüpfen, sondern vielmehr beschwingt durch ein Farben- und Formenmeer gleite. Dabei untermalt die Musik meine Bewegungen und macht selbst mein Scheitern zum Erlebnis.

Nifflas hat zusammen mit Triple Topping den Platformer revolutioniert. Für mich zumindest. Ich bin, wenn es um Präzision und Geschick geht, leider ein Nilpferd unter Ottern (Ich weiß, Nilpferde sind auch flink. Es geht um das Bild). Präzise dashen und dabei noch kämpfen bekommt mein Pixelhirn nicht auf die Reihe, da es gewohnt ist, für Entscheidungen auch mal einen Tag Zeit zu haben. Gut, dass ich in Ynglet nicht kämpfen muss. Stattdessen gleite ich mit meinem Unterwasserwesen durch farbenfrohe Blasen, die im Rhythmus meiner gezielten Sprünge pulsieren. Wenn ich eine Atempause einlegen will, kein Problem, dann speichert das Spiel automatisch und ich habe einen Checkpoint, falls doch mal ein Sprung daneben geht. Und das passiert häufig genug. Trotzdem kommt kein Frust auf, denn Ynglet verfügt über verschiedene Schwierigkeitseinstellungen und -integrationen. Der Chill-Modus bereitet mir meist keine Probleme.

Alles fließt

Und das, obwohl ich mit Maus und Tastatur spiele. Eigentlich empfiehlt Nifflas die Controllersteuerung für den maximalen Flow. Es dauert gut eine halbe Stunde, dann habe auch ich die wenigen Moves derart verinnerlicht, dass ich in einen meditativen Zustand komme. Gleiten, Sprung, die Schienen entlangschießen und an einer Wand abstoßen. Dabei sammele ich nicht nur meine Freund_innen ein, sondern auch bunte Blasen, die ein wahres Feuerwerk über meinen Bildschirm regnen lassen.

Anders als in üblichen Platformer, gibt es keinen falschen Weg, keine Sackgassen. Ynglet ist unglaublich belohnend für alle, die es in die Hand nehmen. Das Sound-Design, die abstrakte Darstellung einer halbrealen, halb imaginativen Welt und eine klitzekleine Geschichte über Freundschaft kommen in diesem Meisterwerk zusammen, dem Benja in ihrer Review nicht umsonst die volle Punktzahl gegeben hat.

Autorin: Christina Knauf

Vielen Dank noch einmal an unsere Sponsoren und Unterstützer_innen, ohne die unser Indie Game Adventskalender nicht möglich wäre. Ynglet wurde von Folgenden zur Verfügung gestellt: