A WILHELM SCREAM – PARTYCRASHER | Platten-Kritik

A Wilhelm Scream

„I have never been accused of having no heart. Those times that I’ve been wrong, my weaknesses got strong. Disasters come natural.“ In textlicher Hinsicht ist „Hairy Scarecrow“ das beste Beispiel, wie A Wilhelm Scream deine Party zum Einsturz bringen. Selbstreflexion, politisch motivierte Sprachgewalt, Partytauglich?

 Auch die jungen wilden Menschen aus der Post-90er-Punk-Welle werden älter. Doch klingt das eben so gar nicht nach Partycrasher. Ein Paradoxon zwischen Text und Musik. A Wilhelm Scream bleiben A Wilhelm Scream. Sie schmeißen weniger umsichtig deine Bierflaschen um, übersteuern die Anlage und wirbeln zu wilden Metal Solo Riffs ungestüm durch dein Wohnzimmer. Nach sechs Jahren, in denen die Besetzung wechselte und kein Album erschien, machen die fünf Menschen einfach da weiter wo sie aufgehört haben. Gewohnt eingängig und tanzbar bleibt es. Deine Party wird nur gecrasht, wenn deine Gäste eher auf Textanalyse als auf pogen und mitgröhlen stehen. (VÖ: letzte Spoke(wahrscheinlich)

VÖ: 29.11.2013 | No Idea/Uncle M

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