Watered – To Those Who Will Never Exist | Platten-Kritik

Watered-cover

Ja, ich und Post-Rock. Schwieriges Unterfangen! Damit man mich dafür begeistern kann, muss meine Grundstimmung mit dem Gehörten übereinstimmen. Es gibt wenige, sehr wenige Bands, die ich ständig höre. Eigentlich ist es echt eine große Ausnahme wenn etwas Post-Rockiges auf meinem Teller landet. 

Neuer Versuch also mit Watered aus Karlsruhe. Hatte ich in der letzten Ausgabe noch Schwierigkeiten während des Hörens meine Gedanken in Worte zu fassen, geht das hierbei sehr gut. Watered untermalen meine Gedanken, aber sie reißen mich eben nicht mit. Musikalisch ist das durchaus gut und Postrocker wären wahrscheinlich glücklich. Hier gibt es alles, was andere auch können, doch wirkt mir das alles zu statisch. Nach 20 Minuten weiß ich nicht mehr was ich da höre. Fast ausnahmslos jeder Song baut sich langsam auf, wird krachender und beruhigt sich wieder, bis in „Nothing Left“ ’ne Sample Stimme auftaucht. Ah, ich bin wach, geht doch! Das nächste mal realisiere ich erst wieder im Abschluss Song, dass hier ein anderer Song läuft. Für viele vielleicht der Beweis eines komplett runden Albums. Für mich das Fehlen von Eigenheit und Ausbruch. „To those who will never exist“ kommt kurz mit ’ner verzweifelt schreienden Stimme daher. Mehr Mut, mehr Ausbrüche, mehr von der Verzweiflung, dann könnten wir uns anfreunden. (wenn, dann das hier exclusiv)

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